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Bundesfreiwilligendienst


Mit der Aussetzung der Wehrpflicht und dem Wegfall des Zivildienstes wurde der Bundesfreiwilligendienst zum 1. Juli 2011 eingeführt. Das Ziel ist es zunächst, die wegfallenden Zivildienststellen anderweitig mit Freiwilligen zu besetzen. So wurden alle ehemaligen Stellen des Zivildienstes als neue Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst übernommen.



Dauer:
Die Dauer des Bundesfreiwilligendiensts beläuft sich auf mindestens sechs und maximal 24 Monate, jedoch beläuft sich die Dienstdauer in der Regel auf 12 Monate. Freiwillige über 27 Jahren sollen laut Gesetzgeber mindestens 20 Stunden pro Woche ableisten. Dies kann auch in Teilzeit geschehen.



Altersgrenzen:
Der Bundesfreiwilligendienst ist für alle Personen gedacht, die die Schulpflicht erfüllt haben. Dies ist in der Regel mit 16 Jahren der Fall, dabei spielt die Schulbildung keine Rolle. Auch gibt es beim BFD keine Altersgrenze nach oben. Somit können sich auch ältere Menschen, die beispielsweise schon in Pension sind freiwillig engagieren.



Verdienstmöglichkeiten:
Beim Bundesfreiwilligendienst wird ein Taschengeld von bis zu 330 Euro an den Freiwilligen gezahlt. Außerdem könnten Unterkunft, Verpflegung und Dienstkleidung extra gefördert werden. Außerdem besteht beim BFD der Anspruch auf Kindergeld. Die Beiträge zur Renten-, Kranken-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung werden von der Dienststelle übernommen.



BFD-Stellenbörse:
Unter anderem bietet der Bund eine offizielle Freiwilligenbörse an. Auf Sozialehelfer.de kann gezielt nach Stellen für den Bundesfreiwilligendienst gesucht werden. Soziale Einrichtungen können ihre Einsatzstellen kostenlos eintragen und jeder, der sich freiwillig engagieren möchte kann gezielt nach Angeboten in der jeweiligen Region suchen und die sozialen Träger kontaktieren. Für die Vermittlung der Plätze fallen keinerlei Gebühren an.



Zur Internetseite des BFD


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